Gemäss der WHO leiden15 bis 20% der Erwachsenen zwischen 35 und 44 Jahren an schweren Parodontopathien, die bis zum Verlust der Zähne gehen können. Nahezu 30% der älteren Personen (65 bis 74 Jahre) haben keine natürlichen Zähne mehr. Der Mund ist unser Hauptwerkzeug für die Kommunikation, das Lachen und unser grösster Pluspunkt bei der Verführung… Es gilt daher sie zu pflegen!

Studien decken zunehmend eine Korrelation zwischen Mundhygiene und verschiedenen Krankheitsbildern auf. Der Mund ist eine natürliche Höhle voller Bakterien. Dies ist normal, denn sie werden für die Zersetzung der Nahrung benötigt. Ist ihre Anzahl hingegen zu gross, besteht die Gefahr, dass sie sich über die Blutbahnen im Körper verteilen und an anderen Stellen des Körpers Krankheiten auslösen. Ein Grund mehr, sich ohne jeden Kompromiss um eine gute Mund- und Zahnhygiene zu kümmern.

Ein unumgängliches Ritual

Die meist verbreiteten Zahn- und Munderkrankungen sind Karies und Parodontopathien, d. h. Erkrankungen des Zahnfleischs. « Häufig klagen Patienten auch über schmerzhafte Aphten », fügt Regula Jäger, auf Komplexmittel-Homöopathie spezialisierte Naturheilpraktikerin, hinzu. « Aphten können aus unerklärlichen Gründen auftreten oder auch nach dem Konsum von Nüssen, Farbstoffen, Schokolade, Käse und Konservierungsmittel. Sie können mit einem Wattestäbchen, getränkt mit REGENAPLEX Nr. 28a, behandelt werden. » Zur Vermeidung von Karies und anderen Erkrankungen existiert nur ein Mittel: sich mindestens zweimal täglich 2 Minuten und länger die Zähne putzen. Doch aufgepasst, nur einige Male mit der Zahnbürste über die Zähne fahren, reicht noch lange nicht aus, um Ihren Mund gesund zu halten! « Da der Zahnschmelz (auch Zahnemaille genannt) hauptsächlich aus Calcium besteht, empfehle ich, zusätzlich das Medikament Argentum nitricum / Stillingia silvatica comp. zu benutzen », präzisiert die Expertin. Weiterhin rate ich zu einer allabendlichen Mundspülung mit REGENA Arnica montana / Bellis perennis comp. ad. usum ext. (im Verhältnis 1:5 bis 1:10 mit Wasser verdünnen), nach dem Zähneputzen. »

Seien Sie sorgfältig

Auch wenn die Zähne nach den Regeln der Kunst geputzt werden, wird so lediglich 50% des Zahnbelags entfernt. Der Rest der Bakterien nistet sich in den Zahnzwischenräumen oder auf dem Zahnfleisch ein. Um diese zu entfernen, braucht es den geschickten Umgang mit Zahnseide oder einem Bürstchen für die Zahnzwischenräume. Ansonsten öffnen die Bakterien Tür und Tor für Zahnfleischentzündungen (Paradontitis), Zahnsteinbildung und Hypersensibilität der Zähne. Des Weiteren sind Bakterien der Ursprung für schlechten Atem bzw. Mundgeruch. « Die meiste Zeit ist Mundgeruch auf eine schlechte Mund- und Zahnhygiene zurückzuführen, mit sichtbarem Zahnstein. In solchen Fällen empfehle ich den Patienten einen Zahnarzt/Spezialisten für Dentalhygiene aufzusuchen, um den Zahnstein entfernen zu lassen », erklärt die Naturheilpraktikerin. « Mundspülungen auf Basis von REGENA Arnica montana / Bellis perennis comp. ad. usum ext. nach dem Zähneputzen können die Aufrechterhaltung der Mund- und Zahnhygiene unterstützen. Mundgeruch kann aber auch andere Gründe haben: Liegen die Ursachen im Bereich des Magens, rate ich Patienten die Anwendung des Produktes REGENA Capsicum annuum / Conium maculatum comp. », fügt die Expertin hinzu. « Die Komposition Acidum lacticum / Rosmarinus officinalis kann für einen Ausgleich der Magensäure sorgen. »

Sein Zahnfleisch hegen und pflegen

Wiederholtes Zahnfleischbluten weist möglicherweise auf eine Zahnfleischentzündung hin. Wie uns Regula Jäger erklärt, kann die Entzündung des Zahnfleischs auf einer schlechten Ernährung oder ineffizienten Mundhygiene beruhen. Unbehandelt kann sie sich schnell zu einer Parodontitis entwickeln: « Das Zahnfleisch geht zurück und die Zahnhälse liegen frei. Diese reagieren dann empfindlich auf Kälte und Wärme (Hypersensibilität). Oft ist eine Begleiterscheinung der Parodontitis Zahnfleischbluten beim Zähneputzen. Aufgrund dieser Blutungen können Bakterien aus der Mundhöhle in den Blutkreislauf gelangen und entzündliche Reaktionen an anderen Stellen des Körpers auslösen. » Die Expertin betont, dass eine basische Ernährung das Base-Säure-Gleichgewicht im Mund wiederherstellen kann und förderlich für die Heilung der Parodontitis ist: « Es muss viel Wasser ohne Kohlesäure getrunken werden und eine ausgewogene Ernährung, reich an rohem und gekochtem Gemüse, ist zu bevorzugen, wobei tierisches Eiweiss, Milchprodukte und zuckerhaltige Nahrungsmittel und Getränke einzuschränken sind. » Aufgepasst: Stress übersäuert ebenfalls den Organismus! « Eine Kur mit REGENAPLEX Nr. 28a und 28b sowie Juniperus communis / Ledum palustre hat sich bei Entzündungen der Mundschleimhaut und der Regulierung des Base-Säure-Haushaltes bewährt», fügt die Naturheilpraktikerin hinzu. Eine Zahnfleischentzündung kann ebenfalls die direkte Konsequenz eines zu trockenen Mundes sein, ein Problem, von dem eine Person von fünf und mehr als die Hälfte älterer Personen betroffen sind. Ursache ist häufig die Einnahme von Medikamenten, aber nicht nur: « Oft trinken ältere Menschen zu wenig. Mit der Zeit verlieren sie jegliches Gefühl für Durst », erklärt die Expertin. Des Weiteren können auch hormonelle Störungen das Austrocknen der Schleimhäute bewirken. Je nach Fall empfehle ich die Einnahme von Iris versicolor / Conium maculatum comp. als regeneratives Mittel für die Schleimhäute. »
Abschliessend erinnert Regula Jäger, dass das Problem auch global behandelt werden sollte: « Bei Mund- und Zahnproblemen empfiehlt sich die Einnahme der Basiselemente der REGENA-Therapie, wie Ceanothus americanus / Mecurius sulubilis Hahnemanni comp. zur Stimulierung der Lymphzirkulation, REGENAPLEX 79 für die Leberfunktion und Chondrodendron / Eucalyptus globulus comp. für die Nierenfunktion. »

Interview durchgeführt in Partnerschaft mit REGENA AG

Copyright: AllTheContent / Regula Jäger

Mit Regula Jäger, selbständige Naturheilpraktikerin in Uettligen
Regula Jäger ist seit 17 Jahren Naturheilpraktikerin und auf die Entgiftung des Organismus spezialisiert. Sie ist ferner Dozentin am SAKE Bildungszentrum für Ausbildungen in westlicher und östlicher Naturheilkunde in Bern.

SLI/FBR/AllTheContent

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