Mit zunehmendem Alter nimmt die Merkfähigkeit stetig ab. Doch sind wir nicht alle gleich stark von diesem Phänomen betroffen: Studien scheinen zu belegen, dass diejenigen, die das gesamte Leben ihre ‘graue Zellen’ stärker als andere beanspruchen, auch diejenigen sind, die ihre schnelle Auffassungsgabe bis ins hohe Alter behalten bzw. geistig fit bleiben.

Gehirnzellen sind lebende Zellen und aus diesem Grund müssen sie trainiert werden, um Form und Ausdauer aufrecht zu erhalten. Sie funktionieren genau wie alle anderen menschlichen Körperteile. Werden die Neuronen ununterbrochen gefordert, sind sie in Alarmbereitschaft und können im richtigen Moment reagieren.

Bis an die Grenze und darüber hinaus

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, um geistig jung und fit zu bleiben. Zunächst einmal gilt es, niemals den Lernprozess zu stoppen, denn unser Gehirn ist ein Organ, das sich ständig weiterentwickelt. Wählen Sie einen Moment des Tages, um Ihre Neuronen zu trainieren, sei es mittels Musik, Handarbeiten, Gartenarbeit, Kochen oder einer anderen Aktivität. Sie können auch darüber hinaus gehen und beispielsweise Sprachkurse besuchen oder Flugstunden nehmen. Das Ziel ist die Schwelle, an der es schwierig wird, zu überschreiten und ständig etwas Neues zu lernen oder zu verstehen.

Das Gehirn trainieren und Spass dabei haben

Es gibt wohl kaum etwas, das praktischer wäre um Ihre Neuronen fit zu halten als Kreuzworträtsel zu lösen, Gesellschaftsspiele wie Trivial Pursuit®, Scrabble® zu spielen oder anders ausgedrückt, jedes unterhaltsame Spiel, das ihr Denkvermögen fordert, ist zweckmässig. Viele dieser Spiele sind übrigens auch elektronisch fürs Smartphone oder Tablet verfügbar, sodass auch alleine gespielt werden kann. Konzentriertes Lesen ernsthafter Lektüre ist ebenfalls eine sehr gute Übung, um geistig in Form zu bleiben: Seien Sie selektiver bei der Auswahl Ihrer Lektüre und greifen Sie eher nach fachlich ausgerichteten Inhalten des Themenbereichs, der Sie interessiert (wissenschaftliche Forschung, Politik, Erziehung/Pädagogik usw.). Erweitern Sie Ihren Horizont und lassen sich einen Bibliotheksausweis ausstellen oder investieren Sie in ein elektronisches Lesegerät, um ständig neues Lesematerial zur sofortigen Nutzung zu haben. Setzen Sie sich Ziele, beispielweise jeden Monat einen neuen Autor bzw. eine neue Autorin oder auch Zeitung bzw. Zeitschrift zu entdecken.

Seien Sie weltoffen

Lesen ist ideal zur Stärkung der Neuronen. Sollten Sie davon nicht angetan sein oder wenn Sie es zu ermüdend finden, schalten Sie das Radio ein, verfolgen Sie die Aktualität oder eine Debatte. Laden Sie lehrreiche Podcasts herunter, die Sie anschliessend in Ihrem Lieblingssessel in aller Gemütlichkeit anhören können. Schauen Sie sich die kulturell ausgerichteten Sender im TV an: Dokumentationen rund um das Tierreich, die Geschichte oder das Reisen sind stets bereichernd. Haben Sie ein Fachgebiet? Weshalb sollten Sie Ihr Wissen im Rahmen von privatem Unterricht oder als Freiwilliger an einer Volkshochschule nicht weitergeben? Für Ihr Gehirn ist eine solche Stimulation hervorragendes Training und Sie werden Freude daran haben nützlich zu sein … und wer weiss, vielleicht können Sie gleichzeitig einen kleinen Batzen hinzuverdienen?

SLI/FBR/AllTheContent

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