Copyright: AllTheContent / Unsplash/Tim Tiedemann - Le froid permettrait de décupler les bienfaits du yoga.

Yoga wird auf der ganzen Welt auf unterschiedlichste Arten praktiziert. Eine jedoch sticht hervor, denn sie ist saisonbedingt. Snowga (Snow + Yoga oder Yoga im Schnee), der Trend aus den USA, findet seit ungefähr zwei Jahren auch auf dieser Seite des Atlantiks mehr und mehr Anhänger. Die Idee ist einfach: in einer aussergewöhnlichen Umgebung von der frischen Luft profitieren und so die wohltuende Wirkung der Disziplin um ein Vielfaches steigern.

Skipiste, Wiese, Garten oder öffentliche Parkanlage, alle Orte eignen sich für Snowga, sofern sie schneebedeckt sind. Eine friedliche, jungfräulich anmutende, reine, weisse Umgebung stärkt Ihren Kontakt mit der Natur und Sie tauchen ein in das Gefühl absoluten Zens. Snowga ist ausserdem ideal, um den Organismus zwischen zwei Ski-oder Snowboard-Sessions zu entspannen oder um den Tag sanft zu beginnen.

Für Kälteempfindliche nicht empfohlen

Aus der gleichen Familie kannten wir bereits das Bikram Yoga (Hot Yoga), welches an sehr heissen Orten praktiziert wird. Welch’ Idee, Yoga-Positionen im Schnee einzunehmen! Aber es sind gerade die tiefen Temperaturen, die den Reiz dieser Aktivität ausmachen: Dank der Kälte können die wohltuenden Wirkungen vervielfacht werden und der Zustand maximaler Entspannung stellt sich während der Atemübungen sehr viel schneller ein. Ausserdem ist jede körperliche Aktivität im Freien der Erholung förderlich und wirkt sich positiv auf die Stimmung, den Gemütszustand, aus. Aber aufgepasst – es bedarf einer hohen Konzentration, denn der Gleichgewichtssinn wird stark beansprucht: Unebenheiten des Bodens und allfällige eisige Windböen sind eine Herausforderung für Ihre Standfestigkeit und Balance. Stärkung der Muskulatur garantiert!

Mit oder ohne Accessoires

Manche Anhänger praktizieren Snowga mit Ski oder Skischuhen an den Füssen, aber es können auch einfach die üblichen Yoga-Positionen eingenommen werden. Empfehlenswert ist jedoch eine isolierende, die Feuchtigkeit abhaltende Bodenmatte, um nicht direkt auf dem Schnee zu liegen. Ein Must ist geeignete Kleidung, um keine Erkältung zu riskieren. Skikleidung und gefütterte, warme Stiefel (oder Sportschuhe) sind perfekt. Ideal ist, sich nach dem sogenannten Zwiebelprinzip zu kleiden, bei dem mehrere Kleiderschichten miteinander kombiniert werden, d. h. die einzelnen Kleidungsstücke werden, ähnlich den einzelnen Schichten einer Zwiebel, übereinander angezogen, mit einem wasserabstossenden Kleidungsstück, das die letzte, äussere Lage bildet. So kann die Körpertemperatur besser gesteuert und der Kälteschutz im Verlauf der Session angepasst werden.

Lust auf diese neue Erfahrung? Mehrere Bergstationen, beispielsweise St. Moritz, bieten diese Aktivität an. Auf hierfür vorgesehenen Pisten stehen Ihnen Trainer zur Seite, um Sie beim Erlernen dieser Disziplin zu unterstützen. Manche Pisten sind sogar mit erklärenden Schildern ausgestattet, auf denen die Snowga-Positionen mit bereits angeschnallten Skiern abgebildet sind.

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