AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Fort Lauderdale

Die Küstenstadt Fort Lauderdale in Florida wird auch als das amerikanische Venedig bezeichnet. Der Vaporetto heisst hier: Water Taxi. «Welcome on board!»

Jessica Savage, Kommunikationsmanagerin beim Tourismusbüro Greater Fort Lauderdale, stellt gleich zu Beginn das Motto ihrer Stadt und ihres 11 Kilometer feinen Sandstrandes am Atlantik klar: «Das Water Taxi ist die grösste Attraktion. Für 26 Dollar können Sie mit der Tageskarte die 11 Haltestellen beliebig oft ansteuern. Der Kanal wird von Villen gesäumt, die sich durch eine extravagante Architektur auszeichnen, vor denen prächtige Jachten liegen. Über 46’000 Vergnügungsboote liegen hier vor Anker. An der 3. Haltestelle sollten Sie sich unbedingt das Gründungshaus der Stadt anschauen.» Folgen Sie dem Führer!

Heute wie gestern
1901 errichtet Frank Stranahan eine Hütte am Ufer des New River, der von den Everglades bis zum Atlantik fliesst. Das Abenteuer beginnt für diesen Pionier inmitten einer feindlichen und von Indianern wimmelnden Natur. Dieser Mann zeigt Geschick: Er beginnt mit dem Volk der Seminolen Handel zu treiben, indem er Nähmaschinen gegen Alligatorhaut und Reiher eintauscht, die damals sehr in Mode sind. Er stellt die Flussüberquerung sicher und trägt auch die Post aus. Sein Haus wird rasch zum Bankbüro. Die Besichtigung des Stranahan House Museum unter der Führung von fachkundigen Rentnern ist eine mit vielen Anekdoten gespickte Erfahrung, die ein gutes Bild des einstigen Florida entstehen lässt.

Lebenskunst
Lassen Sie sich das Bonnet House Museum & Gardens nicht entgehen. Dieses Anwesen wurde 1920 von dem Milliardär und mondänen Maler Frederic Clay Bartlett errichtet, einem begnadeten Kunstsammler. Die Spiegelungen der üppigen Vegetation auf den Wasserflächen sind ein magisches Schauspiel.

Im letzten Jahr haben 15 Millionen Touristen im Schnitt 5 Tage in Fort Lauderdale verbracht. Während Miami sich in Masslosigkeit verliert, zieht seine Rivalin eine menschliche Dimension der Entwicklung vor. Gut zu wissen.

«Oldies but goodies»

Fort Lauderdale ist im Besitz eines einzigartigen Schatzes: der weltweit umfassendsten Sammlung an Packard-Oldtimern. Dieser Name sagt Ihnen nichts? Und doch greifen Sie bei jedem Gangwechsel auf eine Erfindung aus dem Hause Packard zurück: die der H-Kulissenschaltung.
Mitte der 1940er Jahre beginnen Arthur und Shirley Stone mit dem Ankauf, der Restaurierung und schliesslich der Ausstellung der Früchte ihrer Leidenschaft für diese Marke, die als der amerikanische Rolls Royce bezeichnet wurde.
Heute sind im Antique Car Museum in Fort Lauderdale 32 Exponate in der Nachbildung eines Showrooms der Marke von 1920 zu sehen, die 1899 von den beiden Brüdern Packard gegründet wurde. Von den 1’610’890 bis 1958 hergestellten Fahrzeugen können Sie das Erstlingswerk entdecken – einen Runabout (Spider) mit Einzylindermotor unter dem Fahrersitz – sowie das letzte Modell – den Roadster Panther, dessen 8-Zylinder-Reihenmotor unter einer riesigen Motorhaube aufheult.

#Infos
www.sunny.org
www.bonnethouse.org
www.stranahanhouse.org
www.antiquecarmuseum.net

AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Fort Lauderdale, Las Olas

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AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Bonnet House & Gardens Fort Lauderdale

AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Fort Lauderdale, Stranahan House

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AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Fort Lauderdale, Stranahan House

AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Fort Lauderdale, water taxi

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AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Jessica Savage, Media Director sunny.org

AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Fort Lauderdale, Antique Car Museum Première Packard

AllTheContent/Claude-Yves Reymond – Fort Lauderdale, Antique Car Museum Dernière Packard construite

SLI/CYV/AllTheContent News Agency

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