Mit ihren verschiedenen Sorten ist die Rande ein wertvolles Nahrungsmittel, welches das ganze Jahr hindurch genossen werden kann, vor allem auch im Winter, denn die Rande ist reich an Vitamin C. Die bekannteste Sorte, die rote Rande, ist von derart grossem Nutzen für den Organismus, dass sie einen Stammplatz in Ihrem Gemüsefach haben sollte.

Die rote Rande enthält Betalaine, die für ihre leuchtende Farbe verantwortlichen Pigmente, die auch als starke Antioxidantien bekannt sind. Der Verzehr dieses Gemüses ist also eine grossartige Art und Weise, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Einige wissenschaftliche Studien weisen darauf hin, dass diese Inhaltsstoffe dazu tendieren, eine vorbeugende Wirkung gegen gewisse Krebsarten zu haben (insbesondere Haut-, Leber-, Lungen- und Brustkrebs): sie scheinen die Vermehrung der Krebszellen einzuschränken und deren Zerstörung zu begünstigen.

Auf dem Programm: Spannkraft und Detox

Scheinbar hat diese Gemüseart ausserdem eine besonders positive Wirkung auf die Leber. Tatsächlich unterstützt die Rande die Eliminierung von Giftstoffen und stimuliert die Leberfunktionen. Dank der grossen Menge an löslichen Ballaststoffen bzw. Fasern, kann sie auch Erleichterung bei Verstopfung verschaffen. Es liegt im eigenen Interesse, dass Sportler/-innen vor einem Wettkampf Randensaft zu sich nehmen: mit dem reichen Gehalt an Nitraten wirkt er sich vorteilhaft auf die Leistung aus. Der Saft ist nicht nur ein Energie-Booster, er erhöht zudem noch den Sauerstoffgehalt im Blut. Die Blätter der Rande wirken aufgrund der enthaltenen Carotinoide (Lutein und Zeaxanthin) vermutlich als Schutzmechanismen für die Augen. Studien zu diesem Thema weisen tatsächlich auf eine Verringerung des Risikos hin, an einer Makuladegeneration, dem Grauen Star oder einer Retinitis pigmentosa zu erkranken.

Ein nährstoffreiches Gemüse

Roh gegessen ist die Rande eine grossartige Quelle für Vitamin A, wohingegen ihre Blätter viel Vitamin K enthalten. Diesbezüglich ist jedoch Vorsicht geboten: Bei Behandlungen mit Blutgerinnungshemmern bzw. Blutverdünnern ist der Verzehr von Randenblättern einzuschränken, da Vitamin K die Blutgerinnung beeinflusst. Weiterhin enthält die Rande besonders viel Kalium, ein Element mit der Eigenschaft, die Blutgefässe erweitern und so den Blutdruck senken zu können. Die Blätter sind ferner eine gute Quelle für Eisen und Folsäure und sollten daher auf dem Speiseplan jeder werdenden Mutter stehen. Übrigens, die Blätter der Rande können wie Spinat zubereitet werden: roh in Salaten oder gekocht mit wenig Öl bzw. Fett. Besonders schmackhaft ist auch die Wurzel, z. B. gekocht im Salat mit einigen Nüssen als Beilage.

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