Felix Russell Saw - Natur

Felix Russell Saw - Natur

Homöopathie wird zur Linderung von Nebenwirkungen bei belastenden Therapien gegen langwierige Erkrankungen eingesetzt. Sie hilft, den Körper von Substanzen zu entgiften, die den Organismus belasten.

Die im 18. Jahrhundert begründete Homöopathie bildet die Grundlage für eine Behandlungsmethode, die darin besteht, dem Kranken kleinste Mengen eines Mittels zu verabreichen, das bei einem gesunden Menschen die Symptome hervorrufen würde, an denen der Kranke leidet. So lässt sich auch der Begriff Homöopathie erklären: homeo für «gleichartig» und pathos für «Leiden oder Krankheit». Heute hat sich die Homöopathie erheblich weiterentwickelt, und wenngleich sie immer noch für stark verdünnte Mittel steht, so beschränkt sie sich nicht mehr allein auf die Anwendung von Substanzen, die «Symptome nachbilden». Sie baut zahlreiche andere Elemente mit ein, die eine anerkannte therapeutische Wirkung besitzen.
Die oft verschmähte Homöopathie, die mit einer Aura von Skepsis umgeben ist, wird oft beschuldigt, sich nur auf den Placebo-Effekt zu beschränken. Doch trotz dieser Kontroverse konnte die Homöopathie in den letzten Jahren einen wachsenden Erfolg mit steigenden Anhängerzahlen in aller Welt verbuchen. Die Disziplin, die sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen Anwendung findet, basiert auf folgenden Grundprinzipien:
• Der Individualisierung, die darin besteht, den Patienten in seiner Gesamtheit und im Hinblick auf die Kombination an Symptomen zu behandeln, die ganz individuell ist;
• Der sehr hohen Verdünnung der Wirkstoffe der homöopathischen Medikamente. Diese Substanzen, die pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Ursprungs sein können, werden in Wasser oder einem Wasser-Alkohol-Gemisch verdünnt.

Wieder ins Lot kommen mit Homöopathie
Bestimmten homöopathischen Behandlungsansätzen zufolge sind die körperlichen und psychischen Symptome eines Kranken Ausdruck für ein Ungleichgewicht des Organismus. Im Körper sind alle Elemente netzartig miteinander verbunden. Aus diesem Grund muss der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet werden, einschliesslich seiner Krankengeschichte. Eine homöopathische Behandlung kann ins Auge gefasst werden, um den Organismus dabei zu unterstützen, das für seine Funktionsweise notwendige Gleichgewicht wiederzuerlangen (bezeichnet durch den Begriff der Homöostase). Der Arzt kann eine komplett individuelle Behandlung vorschlagen, die auf die ureigenen Bedürfnisse des Patienten abgestimmt sind. Stéphanie Gold, Heilpraktikerin in Hamburg, erläutert: «Bevor ein Rezept ausgestellt wird, muss die Anamnese erstellt werden, in der die Krankengeschichte des Patienten zusammengefasst ist, um so seine körperlichen Schwächen möglicherweise auch latenter Art zu ergründen». In ein und derselben Behandlung werden mehrere, sich untereinander ergänzende Wirkstoffe miteinander verbunden, wobei jeder für einen bestimmten Bereich des Organismus zuständig ist.
Ziel einiger bestimmter homöopathischer Behandlungen ist die vollständige Reinigung des Organismus, wobei auch die Krankheiten bekämpft werden, die im Körper schlummern und keine wahrnehmbaren Symptome zeigen», erklärt unsere Fachfrau: «Bei Krankheiten, die im Körper ruhen wie beispielsweise der Herpesvirus, sind bestimmte homöopathische Substanzen in der Lage, die extrazelluläre Matrix von allen Toxinen zu befreien und das Immunsystem zu stärken.» Diese speziellen homöopathischen Therapien bieten die Möglichkeit:
• der Öffnung der verschiedenen Ausscheidungsorgane (Niere, Darm, Haut …), damit die Toxine ausgeschieden werden können;
• der Reinigung der Blutbahnen und des Lymphsystems;
• der Regeneration der Zellen und der Organe.

Nebenwirkungen reduzieren und den Organismus reinigen
Die Homöopathie kann zur Behandlung zahlreicher Erkrankungen eingesetzt werden, sie kann aber auch einer konventionellen bzw. sogenannten allopathischen Therapie zur Seite gestellt werden, um ihre Wirkung zu ergänzen oder ihre Nebenwirkungen zu begrenzen. Denn der Nachteil der belastenden Behandlungen wie beispielsweise der Chemotherapie, der Einnahme von Antibiotika oder Kortikoiden, besteht darin, dass sie bestimmte natürliche Funktionen des Organismus verlangsamen oder sogar beschädigen. So können die durch die Behandlung geschwächten Organe, die mit der Entgiftung des Organismus betraut sind (Leber, Nieren, Darm), ihrer Ausscheidungsfunktion nicht mehr nachkommen. Die Toxine sammeln sich an und können andere Beschwerden verursachen, die in Hautkrankheiten – die Haut spielt hier die Rolle eines sekundären Ausscheidungsorgans dieser Abfallstoffe – oder in Herzerkrankungen Ausdruck finden. Der Darm reagiert ganz besonders empfindlich auf die exzessive Medikamenteneinnahme. Ein Antibiotikamissbrauch kann die Bakterienflora zerstören, die für einen gesunden Stoffwechsel unverzichtbar ist. «Bestimmte spezielle Therapien wirken sich gleichzeitig auf die von der Krankheit befallenen Organe sowie auf die Ausscheidungsorgane wie Lymphe, Niere oder Leber aus», fügt unsere Fachfrau hinzu. «Sie unterstützen somit die Organe und helfen dem Körper, seinen Aufgaben der Ausscheidung von Toxinen nachzukommen, indem die verschiedenen Ausscheidungswege geöffnet werden».

Die im Vergleich zur traditionellen allopathischen Therapie sanftere und natürlichere Homöopathie wird sowohl für die vorbeugende als auch die heilende Behandlung eingesetzt und stellt eine reizvolle therapeutische Alternative dar. Sie ist im Übrigen in zahlreichen Ländern fester Bestandteil des öffentlichen Gesundheitssystems. Nach der Osteopathie ist die Homöopathie die Alternativmedizin, die in der Schweiz am häufigsten in Anspruch genommen wird.

Mit Stéphanie Gold, Heilpraktikerin in Hamburg

Stéphanie Gold, die sich auf die Behandlung akuter und chronischer Krankheiten spezialisiert hat (Migräne, Verdauungsstörungen, hormonelles Ungleichgewicht, Übergewicht), ist seit ihrer Kindheit davon überzeugt, dass sich in der Natur ein Heilmittel für jede Krankheit befindet. Nach einem Abstecher in die Welt der Kommunikation hat sie sich 2006 der Naturheilkunde zugewandt und arbeitet unter anderem mit den homöopathischen Komplexmitteln Regenaplex.

Homöopathische Medikamente: Einzel- oder Komplexmittel?

Bei beiden Mitteln sieht das Grundprinzip der Herstellung und der Wirkung eines Medikaments im Wesentlichen gleich aus. Die homöopathischen Einzelmittel enthalten nur eine einzige Substanz, die Komplexmittel enthalten mehrere Substanzen. Ziel der Kombinationspräparate ist es, komplementäre Substanzen anzubieten, um die gewünschte therapeutische Wirkung zu verstärken oder ein grösseres Spektrum an Beschwerden abzudecken.

Die REGENA-Therapie: die Komplexmittelhomöopathie im Herzen der Zellen

Weil er selbst von einer Krankheit betroffen war, hat der Gründer des Unternehmens REGENA, Günter Carl Stahlkopf, einen neuen therapeutischen Ansatz auf den Weg gebracht. Die Ärzte hatten dem Krebspatienten nur noch einige Monate gegeben, aber mit dieser Prognose wollte er sich nicht abfinden. So macht er sich seine Ausbildung als Biologe in Verbindung mit der Erforschung der grundlegenden Prinzipien der Natur zunutze, um einen anderen Behandlungsansatz zu entwickeln, der ihm zu seiner Heilung verhilft hat. Nach weitergehenden Forschungsarbeiten entwickelt er die Therapie REGENA und im Anschluss daran gegründet er 1963 das Unternehmen REGENA AG, das die homöopathischen Komplexmittel REGENAPLEX herstellt. Kurz vor seinem Tod im Alter von 82 Jahren übergibt Günter die Leitung des Unternehmens an seine Ehefrau. Heute ist seine älteste Tochter, Cécile Mandefield, damit betraut, die Philosophie des Familienunternehmens weiterzuführen.
«Die Natur unternimmt nichts, um sich selbst zu schaden». Die REGENA-Therapie beruht auf diesem Postulat. Cécile Mandefield erklärt: «Jede Krankheit, jedes Symptom ist Ausdruck eines Ungleichgewichts. Ausdruck der Bemühung des Organismus, sich zu entgiften». Die REGENAPLEXE, die von der Marke entwickelten homöopathischen Komplexmittel, die auf einem kausalen Therapieansatz der Krankheit basieren, unterstützen die tiefenwirksame Behandlung des Organismus, die bis zur Ebene der Zellregenerierung greift. «Nach einer umfassenden Untersuchung des Patienten und seiner Krankengeschichte werden die REGENA-Medikamente verschrieben, um einerseits die pathogenen Stoffe zu eliminieren, die die Symptome ausgelöst haben, und um andererseits den Organismus von allen Toxinen zu befreien, die ihn verschlacken», erläutert die Geschäftsführerin. «Diese Abfallstoffe werden durch die Öffnung der blockierten Ausscheidungswege und -organe eliminiert (Blut, Lymphe, Darm, Nieren, Anmerk. der Redaktion)». Die REGENAPLEXE ermöglichen anschliessend die Behandlung der im Körper ruhenden Krankheiten, indem ein Impuls ausgelöst wird, der den Körper bei der allmählichen Ausscheidung dieser Krankheiten durch die Stimulierung des gesamten Immunsystems unterstützt. «Die Regeneration der Zellen und die Wiederherstellung des Gleichgewichts der Stoffwechselvorgänge helfen dem Körper, seine Harmonie wiederzufinden», schlussfolgert Cécile Mandefield.

Sudarshan Bhat - Landart

Stéphanie Gold -

SLI/FBR/AllTheContent News Agency

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