Copyright: AllTheContent / Pixabay/Ajale - Le curcuma, une épice aux mille vertus

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Curcuma ist in der Ernährung und der traditionellen Medizin Asiens weit verbreitet. Der „Indische Safran“ wird wegen seiner entzündungshemmenden und auf seine anregende Wirkung auf die Gallenproduktion zurückzuführenden verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt. Dieses Gewürz enthält die Vitamine B6 und C, Eisen, Mangan und Kalium. Kurz, es ist ein wahrer Energie-Cocktail, wohlschmeckend und gesund.

Ein anerkanntes natürliches Krebsmittel

Wegen seines hohen Gehalts an all diesen Elementen ist Curcuma Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Sein Gehalt an Curcumin, das dem Gewürz seine Farbe verleiht und stark antioxidantisch wirkt, soll angeblich Krebszellen am Wachsen hindern. Dies könnte den Umstand erklären, dass bei Indern viel weniger Krebsfälle zu verzeichnen sind als bei gleichaltrigen Bewohnern der westlichen Welt. In Indien wird in vielen Haushalten täglich Curcumapulver („Haldi“) verzehrt. Dieses Pulver wird über Gemüse wie Blumenkohl gestreut und verleiht ihm eine schöne gelbe Färbung. Jüngste Analysen ergaben, dass die Kombination von Curcuma und Blumenkohl eine wirksame Vorbeugung gegen Prostatakrebs bei Männern darstellt! Aus einer weiteren Untersuchung geht hervor, dass Curcumin in der Lage ist, Brustkrebszellen an der Fortbewegung und damit an ihrer Propagation in die Lunge zu hindern. Andere Experten wiederum haben entdeckt, dass Curcuma bei Kindern Leukämie verhindert.
Und schliesslich besitzt Curcuma auch entzündungshemmende Eigenschaften, die zur Behandlung von Arthritis, Gelenkrheumatismus und bestimmten Hautproblemen wie Psoriasis herangezogen werden können.

Ein neues Mittel gegen neurologische Erkrankungen?

Turmeron, einer der Wirkstoffe von Curcuma, ist für seine antidepressive Wirkung bekannt und soll laut einer 2014 in der Zeitschrift „Stem Cell Research and Therapy“ veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin in Jülich (Deutschland) ebenfalls die Reparatur der Gehirnzellen beschleunigen. Diese Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass der Indische Safran eine Proliferation der Neuronen bewirken und in Zukunft zur Entwicklung von Behandlungen gegen die Alzheimer-Erkrankung eingesetzt werden könnte.

Eine Wurzel mit tausend Talenten

Curcuma ist eine bekannte Antioxidantie, es verlangsamt die Zellalterung und schützt das Herz-Kreislaufsystem, indem es den schlechten Cholesterinspiegel senkt und das Blut verflüssigt. Dieses Gewürz ist eine ideale Zutat für eine ausgewogene Ernährung, sollte jedoch nur in kleinen Mengen genossen werden (nicht mehr als 1,5 bis 2 Gramm täglich).
In Saucen, Bouillons und Kräutertees lindert Curcuma Blähungen und Muskelkontraktionen und entgiftet den Organismus. Es ist interessant zu wissen, dass die Kombination mit Pfeffer und/oder essentiellen Fettsäuren das Potential von Curcuma vervielfacht. Und was noch erstaunlicher ist: dieses Gewürz wird auch als Getränk verzehrt: die als „goldene Milch“ oder „Golden Milk“ bekannte Curcuma-Milch ist inzwischen ein Trend-Getränk, das in hippen Restaurants auf der ganzen Welt angeboten wird. Dieses süssliche und cremige Getränk mit dem Namen „Haldi Doodh“ ist besonders Frauen zu empfehlen, die ihre Haut straffen wollen.
Krebs vorbeugen, Depressionen entgegenwirken, Entzündungen bekämpfen, besser schlafen und sogar sein Gewicht kontrollieren – lauter positive Eigenschaften, die den Erfolg von Curcuma erklären, das von den Hipstern nicht nur wegen seiner therapeutischen Wirkung, sondern auch wegen seiner schönen Farbe geschätzt wird…

Curcuma, ein wirksames Antihistaminikum?
Dieses Gewürz, das mit entzündungshemmenden, antibakteriellen und schmerzlindernden Eigenschaften aufwarten kann, reduziert darüber hinaus die Freisetzung von Histamin im Körper wirksam. Curcumin wirkt ausserdem abschwellend. Aus diesen Gründen ist Curcuma ein ausgezeichnetes natürliches Heilmittel zur Linderung von allergischen Symptomen.
Sie haben einen Schnupfen und Brustdrücken? Kochen Sie Milch mit Curcuma und (in Indien als „Ghee“ bekannter) geklärter Butter auf und trinken Sie dieses bittere Gebräu dann zwei Mal täglich. Nach 3 Tagen wird es Ihnen besser gehen und Ihnen bleiben die Nebenwirkungen der herkömmlichen Medikamente erspart.

SLI/FBR/AllTheContent

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